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<title>Höhle</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Höhle</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Eine <b>Höhle</b> ist eine durch natürliche Prozesse gebildete unterirdische Hohlform, die ganz oder teilweise von anstehendem <a href="Gestein" title="Gestein">Gestein</a> umschlossen ist. Der Hohlraum ist entweder ganz oder teilweise von gasförmigen, flüssigen Medien (in der Regel Luft oder Wasser) erfüllt, er kann aber nachträglich mit <a href="Sediment" class="mw-redirect" title="Sediment">Sedimenten</a> verfüllt worden sein. Höhlen sind in der <a href="Erdkruste" title="Erdkruste">Erdkruste</a> häufig und befinden sich besonders in den <a href="Karst" title="Karst">Karstgebieten</a>, wo die <a href="Kohlens%C3%A4ureverwitterung" class="mw-redirect" title="Kohlensäureverwitterung">Kohlensäureverwitterung</a> der maßgebliche Prozess der Höhlenbildung ist.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Erscheinungsformen von Höhlen sind vielfältig und sie können nach Größe, Entstehung und Rauminhalt unterschieden werden. Die <a href="Mammoth-Cave-Nationalpark" title="Mammoth-Cave-Nationalpark">Mammoth-Cave</a> in den USA ist mit über 685 km Vermessungsstrecke aktuell die längste bekannte Höhle der Welt. Höhlen sind von großer Bedeutung für die <a href="Arch%C3%A4ologie" title="Archäologie">Archäologie</a> und <a href="Pal%C3%A4ontologie" title="Paläontologie">Paläontologie</a>, da aufgrund der geschützten Lage und relativ konstanten Umweltbedingungen gute Konservierungseigenschaften herrschen. Mit der <a href="H%C3%B6hlenmalerei" title="Höhlenmalerei">Höhlenmalerei</a> gibt es die ältesten Nachweise menschlichen Kunstschaffens. Die Wissenschaft, die sich mit der Erforschung von Höhlen beschäftigt, wird als <a href="Spel%C3%A4ologie" title="Speläologie">Speläologie</a> bezeichnet.
</p><p>2025 erklärt die <a href="UNESCO" title="UNESCO">UNESCO</a> den <a href="13._September" title="13. September">13. September</a> zum <i>Internationalen Tag für Höhlen und <a href="Karst" title="Karst">Karst</a></i>.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Definition">Definition</h2></div>
<p>Eine exakte eindeutige Definition besteht noch nicht. Nach <a href="Hubert_Trimmel" title="Hubert Trimmel">Hubert Trimmel</a> ist folgende Definition günstig: Eine Höhle ist eine durch natürliche Prozesse gebildete unterirdische Hohlform, die ganz oder teilweise von anstehendem Gestein umschlossen wird. Eine Höhle ist ein Hohlraum innerhalb des Gesteins. Sowohl mit Luft gefüllte Hohlräume als auch wassergefüllte werden gleichermaßen als Höhle bezeichnet, auch solche, die nachträglich teilweise oder ganz mit festen Sedimenten angefüllt wurden. Um Höhlen von Nischen, Überhängen und dergleichen abzugrenzen, muss die horizontale bzw. vertikale Tiefenerstreckung und die maximale Weite der Tagöffnung mindestens im Verhältnis 1:1 stehen. Diese Definition des Begriffs in der Speläologie unterscheidet sich vom umgangssprachlichen Gebrauch.<sup id="cite_ref-Fachwörterbuch_a_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Fachwörterbuch_a-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Österreich und einigen anderen Ländern wird als Untergrenze für die Aufnahme einer Höhle ins <a href="H%C3%B6hlenkataster" title="Höhlenkataster">Höhlenverzeichnis</a> (bis auf wenige Ausnahmen) eine Ganglänge von 5 m vorausgesetzt.<sup id="cite_ref-VÖH_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-VÖH-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Demnach sind durch Eingriffe des Menschen entstandene Hohlräume wie z. B. <a href="Bergwerk" title="Bergwerk">Bergwerke</a>, <a href="Erdstall" title="Erdstall">Erdställe</a>, <a href="Felsengrab" title="Felsengrab">Felsengräber</a>, <a href="Hypog%C3%A4um" title="Hypogäum">Hypogäen</a>, <a href="Katakombe" title="Katakombe">Katakomben</a>, <a href="Luftschutzstollen" title="Luftschutzstollen">Luftschutzstollen</a>, <a href="Souterrain_(Arch%C3%A4ologie)" title="Souterrain (Archäologie)">Souterrains</a> oder artifizielle <a href="Wohnh%C3%B6hle" title="Wohnhöhle">Wohnhöhlen</a> keine Höhlen. In letzter Zeit wird dafür auch der Begriff <i>Subterranea</i> benutzt (abgeleitet von dem lateinischen Wort für unterirdisch), bisher aber vorwiegend im Englischen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Halbhöhle"><span id="Halbh.C3.B6hle"></span>Halbhöhle</h3></div>
<p>Das Hauptmerkmal von Halbhöhlen ist, dass ihre Tiefe geringer ist als die Breite des Portals und sie keinen lichtlosen Höhlenteil aufweisen. Von großer Entfernung sehen solche Halbhöhlen oft aus wie Portale normaler Höhlen. Eine Halbhöhle, deren Portalbreite mit der Tiefe des Eindringens in den Gesteinskörper annähernd gleich ist oder diese sogar übertrifft, wird besonders dann, wenn auch die Höhe des Portals die Breite erreicht oder übertrifft, als Nischenhöhle oder Felsdach (<a href="Abri" title="Abri">Abri</a>) bezeichnet. Derartige Felsdächer bieten Schutz gegen Witterungseinflüsse und sind häufig bedeutende archäologische Fundstätten.<sup id="cite_ref-Trimmel_c_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Trimmel_c-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Höhlensystem"><span id="H.C3.B6hlensystem"></span><span id="H.C3.B6hlensysteme"></span><span id="Höhlensysteme"></span> Höhlensystem</h3></div>
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<tbody><tr>
<th>Gesamtlänge</th>
<th>ganz oder<br>nahezu<br> unverzweigt </th>
<th>netzförmig oder<br>labyrinthartig<br>verzweigt
</th></tr>
<tr>
<td>unter 50 m
</td>
<td>Kleinhöhle
</td>
<td>Kleinhöhlensystem
</td></tr>
<tr>
<td>50 m bis 500 m
</td>
<td>Mittelhöhle
</td>
<td>Mittelhöhlensystem
</td></tr>
<tr>
<td>500 m bis 5000 m
</td>
<td>Großhöhle
</td>
<td>Großhöhlensystem
</td></tr>
<tr>
<td>über 5000 m
</td>
<td>Riesenhöhle
</td>
<td>Riesenhöhlensystem
</td></tr></tbody></table>
<p>Unter einem Höhlensystem versteht man ein zusammenhängendes, durch eine oder mehrere Tagöffnungen zugängliches, verzweigtes Netz von Höhlenräumen. Einzelne Verbindungsstrecken innerhalb eines Höhlensystems können durch festen oder flüssigen Rauminhalt unpassierbar geworden sein. In einem größeren Höhlensystem werden je nach den Dimensionen der einzelnen Höhlenstrecken Hauptgänge (Haupthöhlenzüge) und Nebenstrecken (Nebenhöhlenzüge) oder Seitenlabyrinthe unterschieden. Für Einzelräume innerhalb eines Höhlensystems (Hallen, Dome, Kammern) wird die Bezeichnung Höhle nicht verwendet. In der Speläologie ist es üblich, zwischen Höhlensystemen mit vorwiegender Horizontalentwicklung (Horizontalhöhlen) und Höhlensystemen mit vorwiegender Vertikalentwicklung (Schachthöhlen) zu unterscheiden. Die beiden Grundtypen lassen sich jedoch häufig nicht strikt trennen, da viele Systeme horizontale als auch vertikale Strecken aufweisen.<sup id="cite_ref-Trimmel_b_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Trimmel_b-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wenn es gelingt, eine Verbindung zwischen zwei benachbarten Systemen nachzuweisen, wird in der Regel der Name des vorher größeren Systems für das Gesamtsystem übernommen. Ein Beispiel ist das Unterwasserhöhlensystem <a href="Sac_Actun" class="mw-redirect" title="Sac Actun">Sac Actun</a> in <a href="Yucat%C3%A1n_(Halbinsel)" title="Yucatán (Halbinsel)">Yucatán</a>. Zum Zeitpunkt der Vereinigung 2007 war Sac Actun 14,3 km länger als das benachbarte System <a href="Nohoch_Nah_Chich" title="Nohoch Nah Chich">Nohoch Nah Chich</a>.<sup id="cite_ref-tauchsport.de_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-tauchsport.de-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der offizielle Name ist daher <i>Sistema Sac Actun</i> (mit 378 km das zweitlängste Unterwassersystem<sup id="cite_ref-QRSS1_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-QRSS1-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>).
</p><p>Wenn man mehrere Höhlen durch künstliche Verbindungsgänge vereinigt, entsteht ebenfalls ein Höhlensystem. In diesem Fall bleiben zumeist die Namen der Höhlen erhalten. Der Name für das Gesamtsystem lautet dann zum Beispiel „Bergerhöhlen-Platteneckeishöhlen-Bierloch-System“. Dieses System besteht aus drei ursprünglich getrennten Höhlen im <a href="Tennengebirge" title="Tennengebirge">Tennengebirge</a> in Salzburg.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schächte"><span id="Sch.C3.A4chte"></span>Schächte</h3></div>
<p><a href="Schacht_(H%C3%B6hlenkunde)" title="Schacht (Höhlenkunde)">Schächte</a> sind Höhlenstrecken mit vorwiegender Vertikalerstreckung. <a href="Schachth%C3%B6hle" title="Schachthöhle">Schachthöhlen</a> sind Höhlen, die an der Erdoberfläche mit senkrecht oder nahezu senkrecht verlaufenden Schächten ansetzen. Es kommt vor, dass durch Horizontal- oder auch Schrägstrecken in einem Höhlensystem zunächst der Schachtgrund erreicht wird, während die oberhalb eines Schachtes ansetzenden Strecken erst später durch Aufstieg durch die Schachtstrecke bekannt werden. In manchen Schachthöhlen befindet sich am Schachtgrund ein im Allgemeinen horizontal verlaufendes Höhlensystem.<sup id="cite_ref-Trimmel_b_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-Trimmel_b-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Naturbrücken"><span id="Naturbr.C3.BCcken"></span>Naturbrücken</h3></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Felsentor" title="Felsentor">Felsentor</a></div>
<p>Naturbrücken weisen eine Breitenausdehnung auf, die der Längserstreckung zwischen den beidseitigen Portalen gleichwertig ist oder diese übertrifft. Naturbrücken sind vielgestaltig und verschiedene Übergangsformen zwischen Naturbrücken und <a href="Durchgangsh%C3%B6hle" title="Durchgangshöhle">Durchgangshöhlen</a>, bei denen die beiden Tagöffnungen weiter voneinander entfernt oder bei geringer Längenausdehnung ungleich groß sind, sind möglich. Die meisten Naturbrücken stellen Überreste einer Höhle oder eines eingestürzten Höhlenganges dar (Höhlenruine).<sup id="cite_ref-Trimmel_d_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-Trimmel_d-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bezeichnungen">Bezeichnungen</h3></div>
<p>Höhlen werden häufig nach einem kennzeichnenden oder besonders auffälligen Merkmal bezeichnet. Höhlen, in denen Tropfsteinbildungen in größerem Maße auftreten, werden als <a href="Tropfsteinh%C3%B6hle" title="Tropfsteinhöhle">Tropfsteinhöhlen</a> bezeichnet. <a href="Eish%C3%B6hle_(Geologie)" title="Eishöhle (Geologie)">Eishöhlen</a> sind Höhlen mit Eisbildungen, in Wasserhöhlen werden unterirdische Gewässer angetroffen. Für Höhlen mit Knochenlagern als Überreste <a href="Rezent" title="Rezent">rezenter</a> oder ausgestorbener Tiere ist die Bezeichnung Knochenhöhlen üblich. Für die vom Menschen genutzten Höhlen richtet sich die Benennung nach dem jeweiligen Verwendungszweck. Solche Bezeichnungen sind jedoch nicht eindeutig, da sich der Raumcharakter, insbesondere bei größeren Höhlen, ändern kann. In der <a href="Dachstein-Rieseneish%C3%B6hle" title="Dachstein-Rieseneishöhle">Dachstein-Rieseneishöhle</a> befinden sich neben Höhleneis auch ein eisfreier Teil mit Tropfsteinbildung und Abschnitte, in denen Überreste von Höhlenbären gefunden wurden.<sup id="cite_ref-Trimmel_d_9-1" class="reference"><a href="#cite_note-Trimmel_d-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Speläogenese"><span id="Spel.C3.A4ogenese"></span>Speläogenese</h2></div>
<p>Der Entwicklungsgang einer Höhle (Speläogenese) ist durch das Zusammenwirken vieler Faktoren beeinflusst. Das Zusammenspiel der formenden Einflüsse und Kräfte ist zu jeder Zeit und an jedem Ort anders. Das aktuelle Erscheinungsbild einer Höhle ist somit das Ergebnis eines erdgeschichtlich mehr oder weniger langen Werdeganges, aber nur eine vorübergehende, eben erreichte Phase im gesamten Entwicklungsgang. Innerhalb eines Höhlensystems gehören häufig nicht alle Höhlenräume der gleichen Phase der Entwicklung an. In diesem Fall bezieht sich die Entwicklung nicht auf das gesamte System, sondern immer nur auf einen einzelnen Höhlenraum bzw. -abschnitt.<sup id="cite_ref-Trimmel_a_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Trimmel_a-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entstehung">Entstehung</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Primäre_Höhlen"><span id="Prim.C3.A4re_H.C3.B6hlen"></span><span id="Prim.C3.A4re_H.C3.B6hle"></span><span id="Primäre_Höhle"></span> Primäre Höhlen</h4></div>
<p>Primäre Höhlen sind Höhlen, die annähernd gleichzeitig mit dem sie umgebenden Gestein entstanden sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Lavaröhren"><span id="Lavar.C3.B6hren"></span>Lavaröhren</h5></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Lavar%C3%B6hre" title="Lavaröhre">Lavaröhre</a></i></div>
<p>Lavaröhren entstehen beim Erkalten schnellfließender <a href="Lava" title="Lava">Lava</a> von relativ niedriger <a href="Viskosit%C3%A4t" title="Viskosität">Viskosität</a>. Da die Fließgeschwindigkeit und die Temperatur der Lava an den Rändern und vor allem an der Oberfläche des Lavastroms am niedrigsten sind, erstarrt die Lava dort zuerst und es bilden sich ein Dach und Dämme an den Seiten. Die Lava fließt in einer thermisch isolierten Röhre und kann über sehr lange Strecken flüssig bleiben. Solche Höhlen befinden sich häufig auf <a href="Hawaii" title="Hawaii">Hawaii</a>, <a href="Island" title="Island">Island</a> und den <a href="Kanarische_Inseln" title="Kanarische Inseln">Kanarischen Inseln</a>. Die <a href="Kazumura_Cave" title="Kazumura Cave">Kazumura Cave</a> auf Hawaii ist mit einer Länge von 65,5 Kilometern die längste bekannte Lavaröhre.<sup id="cite_ref-Gulden3_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Gulden3-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Blasenhöhlen"><span id="Blasenh.C3.B6hlen"></span>Blasenhöhlen</h5></div>
<p>Bei Blasenhöhlen handelt es sich um Hohlräume, die zur Zeit der Erstarrung von <a href="Lava" title="Lava">Lava</a> mit Gasen erfüllt waren und die von der erstarrenden Schmelze umschlossen wurden. Erst später entstand durch Erosion oder die Bildung von Störungslinien eine Öffnung zur Oberfläche. Mit dem Entstehen einer Tagöffnung trat an Stelle der Gase atmosphärische Luft ein und die Höhle wurde zugänglich. Blasenhöhlen sind selten und haben meist nur eine geringe Ausdehnung von weniger als 100 m. Die meisten und größten Blasenhöhlen befinden sich in der Umgebung des <a href="Fentale" title="Fentale">Fentale</a> in <a href="%C3%84thiopien" title="Äthiopien">Äthiopien</a>.<sup id="cite_ref-Belay_2021_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-Belay_2021-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Grotte du Chien in Frankreich ist die einzige Blasenhöhle, die als Schauhöhle zugänglich ist.<sup id="cite_ref-Duckeck_blister_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-Duckeck_blister-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Tuffhöhlen"><span id="Tuffh.C3.B6hlen"></span>Tuffhöhlen</h5></div>
<p>Zahlreiche kleine Primärhöhlen entstanden, wenn bei der Bildung von <a href="Karbonat" class="mw-redirect" title="Karbonat">Karbonat</a>-Sedimenten (z. B. bei der <a href="Kalktuff" title="Kalktuff">Kalktuffbildung</a>) die Hohlräume während der <a href="Sedimentation" title="Sedimentation">Sedimentation</a> ausgespart blieben, oder sie entstanden, bevor Prozesse der <a href="Zementation_(Geologie)" title="Zementation (Geologie)">Zementation</a> oder <a href="Diagenese" title="Diagenese">Diagenese</a> einsetzten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Sekundäre_Höhlen"><span id="Sekund.C3.A4re_H.C3.B6hlen"></span><span id="Sekund.C3.A4re_H.C3.B6hle"></span><span id="Sekundäre_Höhle"></span> Sekundäre Höhlen</h4></div>
<p>Sekundäre Höhlen sind Höhlen, die später als das sie umgebende Gestein entstanden.
</p><p>Unter diese Kategorie fallen Höhlen, die durch <a href="Korrosion_(Geologie)" title="Korrosion (Geologie)">Korrosion</a> (chemische Verwitterung), <a href="Erosion_(Geologie)" title="Erosion (Geologie)">Erosion</a> (mechanische Verwitterung), <a href="Tektonik" title="Tektonik">Tektonik</a> (Bewegungen der Erdkruste bzw. von Gesteinsschichten) oder eine Kombination dieser Einflüsse entstanden.
</p><p>Sekundäre Höhlen befinden sich in Gesteinen, die im weitesten Sinne wasserlöslich sind, also vor allem in den verschiedenen Arten von <a href="Kalkstein" title="Kalkstein">Kalksteinen</a>. Regenwasser enthält <a href="Kohlendioxid" class="mw-redirect" title="Kohlendioxid">Kohlenstoffdioxid</a>, das es abhängig von seiner Temperatur lösen kann. Kälteres Wasser kann mehr Kohlenstoffdioxid lösen. Abhängig von der Kohlenstoffdioxidkonzentration des Wassers kommt es zur <a href="Kohlens%C3%A4ureverwitterung" class="mw-redirect" title="Kohlensäureverwitterung">Kohlensäureverwitterung</a> des Kalks.
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \mathrm {H_{2}O+CO_{2}\rightleftharpoons H_{2}CO_{3}} ,}">
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<p>Durch <a href="Kapillarwirkung" class="mw-redirect" title="Kapillarwirkung">Kapillarwirkung</a> dringt das Wasser in feine Ritzen des Gesteines ein und löst Kalk. Das alleine erklärt noch keine wesentliche Höhlenbildung. Da jedoch die Fähigkeit des Wassers, Kalk zu lösen, nicht linear mit der Kohlenstoffdioxidkonzentration verläuft, kommt es zur so genannten <a href="Mischungskorrosion" title="Mischungskorrosion">Mischungskorrosion</a>: Treffen im Berg zwei verschiedene mit Kalk gesättigte Lösungen aufeinander und vermischen sich diese, entsteht eine neue Konzentration von Kohlenstoffdioxid, die zusätzlich Kalk lösen kann. So kann an dieser Stelle ein größerer Hohlraum entstehen. Dies ist sozusagen der Schlüssel zur Höhlenbildung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Epigene_und_hypogene_Entstehung">Epigene und hypogene Entstehung</h5></div>
<p>In der neueren Literatur wird zwischen epigenen und hypogenen Höhlen unterschieden.<sup id="cite_ref-Palmer_2011_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-Palmer_2011-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Klimchouk2012_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-Klimchouk2012-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Aurda_Palmer_2015_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-Aurda_Palmer_2015-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Epigene Höhlen werden durch <a href="Oberfl%C3%A4chenwasser" title="Oberflächenwasser">Oberflächenwasser</a> gebildet, dessen Lösungskapazität von Bedingungen an der Oberfläche bestimmt wird. Das gelöste <a href="Kohlendioxid" class="mw-redirect" title="Kohlendioxid">Kohlendioxid</a> entstammt der Atmosphäre und dem Boden. Mindestens 80–90 % der bekannten Höhlen sind epigene Höhlen.
</p>
<p>Hypogene Höhlen entstehen durch aus der Tiefe aufsteigendes Wasser, in dem neben Kohlendioxid auch <a href="Schwefelwasserstoff" title="Schwefelwasserstoff">Schwefelwasserstoff</a> gelöst sein kann. Dies können etwa <a href="Thermalquelle" title="Thermalquelle">Thermalquellen</a> in der Nähe von <a href="Erd%C3%B6llagerst%C3%A4tte" class="mw-redirect" title="Erdöllagerstätte">Erdöllagerstätten</a> oder <a href="Vulkanisch" class="mw-redirect" title="Vulkanisch">vulkanischen</a> Erscheinungsformen sein. In Anwesenheit von gelöstem Sauerstoff wird der Kalk durch <a href="Schwefels%C3%A4ureverwitterung" class="mw-redirect" title="Schwefelsäureverwitterung">Schwefelsäureverwitterung</a> in wesentlich besser <a href="Wasserl%C3%B6slich" class="mw-redirect" title="Wasserlöslich">wasserlöslichen</a> <a href="Gips" title="Gips">Gips</a> umgewandelt. Durch dabei freigesetztes Kohlendioxid tritt zusätzlich <a href="Kohlens%C3%A4ureverwitterung" class="mw-redirect" title="Kohlensäureverwitterung">Kohlensäureverwitterung</a> auf.
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \mathrm {2\;H_{2}S+3\;O_{2}\longrightarrow 2\;H_{2}SO_{3}} ,}">
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<p>Bekannte Höhlen dieses Typs sind die <a href="Lechuguilla-H%C3%B6hle" title="Lechuguilla-Höhle">Lechuguilla-Höhle</a> und die wassergefüllte <a href="Doline" title="Doline">Doline</a> <a href="Zacat%C3%B3n" title="Zacatón">Zacatón</a>. Eine durch kohlendioxidhaltiges Thermalwasser gebildete Höhle ist der <a href="Hranick%C3%A1_propast" title="Hranická propast">Hranická propast</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Typen">Typen</h5></div>
<p>Auf viele Höhlen treffen je nach Betrachtungsweise mehrere Bezeichnungen zu.<sup id="cite_ref-Duckeck_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-Duckeck-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Gallmann_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-Gallmann-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Bezeichnung_nach_der_Entstehung">Bezeichnung nach der Entstehung</h5></div>
<ul><li><span id="Ausbruchsh.C3.B6hle"></span><span id="Ausbruchshöhle"></span>Auswitterungshöhle, auch Ausbruchshöhle genannt, durch mechanische Prozesse wie Frostsprengung oder Regenwasserauswaschungen entstanden</li>
<li><a href="Brandungshohlkehle" title="Brandungshohlkehle">Brandungshöhle</a>: durch Brandung entstanden</li>
<li>Erosionshöhle: durch Erosion entstandene Sekundärhöhle</li>
<li>Inkasionshöhle: durch Verbruch entstanden</li>
<li>Korrosionshöhle: durch Korrosion entstanden</li>
<li>Laughöhle: durch Lösung des Gesteins ohne chemische Umsetzung entstanden (etwa Salzhöhle)</li>
<li>Tektonische Höhle: durch tektonische Kräfte entstanden</li>
<li>Versturzhöhle: durch Versturz entstanden</li>
<li>Windhöhle oder äolische Höhle: durch Winderosion entstanden</li></ul>
<p><span id="Bruchfugenh.C3.B6hle"></span><span id="Bruchfugenhöhle"></span><span id="Kluftfugenh.C3.B6hle"></span><span id="Kluftfugenhöhle"></span><span id="Klufth.C3.B6hle"></span><span id="Klufthöhle"></span><span id="Schichtfugenh.C3.B6hle"></span><span id="Schichtfugenhöhle"></span><span id="Spaltenh.C3.B6hle"></span><span id="Spaltenhöhle"></span>
Die Kluftfugenhöhle wird auch Klufthöhle oder Spaltenhöhle genannt. Es ist eine entlang von <a href="Kluft_(Geologie)" title="Kluft (Geologie)">Klüften</a> <a href="Tektonisch" class="mw-redirect" title="Tektonisch">tektonisch</a> angelegte Höhle, die durch die <a href="Korrosion" title="Korrosion">Korrosion</a> in <a href="Verkarstung" class="mw-redirect" title="Verkarstung">verkarstungsfähigen</a> Gesteinen (z. B. <a href="Dolomit_(Gestein)" title="Dolomit (Gestein)">Dolomit</a>) entlang einer Kluft entstand. Eine Bruchfugenhöhle ist eine an Bruchfugen gelegene Höhle. Eine Schichtfugenhöhle ist an Schichtfugen entstanden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Entwicklung"><span id="Aktive_H.C3.B6hle"></span><span id="Aktive_Höhle"></span><span id="Inaktive_H.C3.B6hle"></span><span id="Inaktive_Höhle"></span><span id="Phreatische_H.C3.B6hle"></span><span id="Phreatische_Höhle"></span><span id="Vadose_H.C3.B6hle"></span><span id="Vadose_Höhle"></span><span id="Wasserh.C3.B6hle"></span><span id="Wasserhöhle"></span> Entwicklung</h5></div>
<p>Sowohl in den vorrangig durch Lösungsprozesse gebildeten Sekundärhöhlen, aber auch in den Primärhöhlen treten die <a href="Erosion_(Geologie)" title="Erosion (Geologie)">erosiven</a> (mechanischen) Kräfte des Wassers weiterhin formend in Erscheinung, man spricht dann von aktiven Wasserhöhlen. Ist der Hohlraum ausreichend, dass große Wassermengen durchfließen können, ist es möglich, dass das Wasser von der Decke gebrochene Felsstücke forttransportiert und so den Höhlenraum wesentlich verändert. Im Laufe der Zeit dringt Wasser in immer tiefere Gebiete des Berges vor und die früher durchflossenen werden mehr oder weniger wasserfrei.
</p><p>Während dieses Bildungsprozesses kann man unterscheiden:
</p>
<ul><li><a href="Phreatische_Zone" title="Phreatische Zone">Phreatische</a> Höhlen: Diese sind gänzlich von Wasser ausgefüllt, z. B. Quellhöhlen.</li>
<li>Aktiv <a href="Vadose_Zone" class="mw-redirect" title="Vadose Zone">vadose</a> Höhlen: Diese sind noch regelmäßig von Wasser durchflossen, die Höhlenbildung in diesen Teilen ist noch nicht abgeschlossen.</li>
<li>Inaktiv vadose Höhlen: Diese sind trocken, die Höhlenbildung ist abgeschlossen.</li></ul>
<p>In großen Höhlensystemen mit beträchtlichen Höhenunterschieden kann man alle drei Erscheinungsbilder antreffen. Die tiefsten Teile stehen oft komplett unter Wasser, die mittleren Etagen sind von Wasser durchflossen und die höchsten sind trocken. Hier setzt auch der langsame Verfall der Höhle ein: Teile der Decke können einstürzen. Geschieht dies knapp unter der Erdoberfläche, so kann man dies anhand von <a href="Doline" title="Doline">Dolinen</a> (Einsturztrichtern) erkennen (siehe auch: <a href="Cenote" title="Cenote">Cenote</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Höhleninhalt"><span id="H.C3.B6hleninhalt"></span>Höhleninhalt</h2></div>
<p>Der Höhlenraum ist auf verschiedene Weise ganz oder teilweise ausgefüllt. Eine Höhle kann im Laufe ihrer Entwicklung mehrmals ausgeräumt und später wieder mit Ablagerungen erfüllt worden sein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Feste_Stoffe">Feste Stoffe</h3></div>
<p><a href="Autochthon_(Geologie)" title="Autochthon (Geologie)">Auothoner</a> Höhleninhalt sind feste Stoffe, die in der Höhle selbst entstanden sind. Sie sind entweder noch am Entstehungsort oder wurden innerhalb der Höhle umgelagert. Ist ein Teil des festen Höhleninhaltes von außen in die Höhle gelangt, etwa durch Einwehung, Einrutschung, Einschwemmung oder Einschleppung durch Organismen, wird der Höhleninhalt als allochthon bezeichnet.<sup id="cite_ref-Trimmel_f_19-0" class="reference"><a href="#cite_note-Trimmel_f-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Mineral-_und_Gesteinsbildung">Mineral- und Gesteinsbildung</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Spel%C3%A4othem" title="Speläothem">Speläothem</a></i></div>
<p>Als <a href="Spel%C3%A4othem" title="Speläothem">Speläothem</a> oder Höhlenmineral wird <a href="Sekund%C3%A4rmineral" title="Sekundärmineral">sekundäre Mineralablagerung</a> in Höhlen bezeichnet. Die am häufigsten vorkommenden Speläotheme sind <a href="Sinter" title="Sinter">Sinter</a> oder <a href="Tropfstein" title="Tropfstein">Tropfsteine</a>. Meistens bestehen sie aus den <a href="Mineral" title="Mineral">Mineralen</a> <a href="Calcit" title="Calcit">Calcit</a> und <a href="Aragonit" title="Aragonit">Aragonit</a>, <a href="Modifikation_(Chemie)" class="mw-redirect" title="Modifikation (Chemie)">Modifikationen</a> der Verbindung <a href="Calciumcarbonat" title="Calciumcarbonat">Calciumcarbonat</a> (Kalk); häufig sind auch verschiedene Formen von <a href="Gips" title="Gips">Gips</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Lockere_Sedimente">Lockere Sedimente</h4></div>
<p>Sande und Schotter sind in Höhlen sehr häufig anzutreffen. Als Höhlenlehm bezeichnet man bodenkundlich sehr verschiedenartige lockere Sedimente der Höhlen, die gelegentlich in großen Mengen auftreten. Sie bestehen aus schweren Tonen bis feinsandigen Lehmen und sind meist die unlöslichen Rückstände des Kalksteins. In tropischen und subtropischen Höhlen befinden sich sehr oft ausgedehnte Lagerstätten von <a href="Guano" title="Guano">Guano</a> von Vögeln oder Fledermäusen.<sup id="cite_ref-Trimmel_g_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-Trimmel_g-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Flüssigkeiten"><span id="Fl.C3.BCssigkeiten"></span>Flüssigkeiten</h3></div>
<p>Wasser ist der wichtigste flüssige Höhleninhalt. Je nach der Art des Eintritts von Wässern in eine Höhle und der eintretenden Wassermenge unterscheidet man Tropf- und Sickerwasser, Kondenswasser, Schmelzwasser, fließende Höhlenwässer (Höhlenbäche und Höhlenflüsse) und Höhlenseen (stehende Höhlengewässer). Befinden sich in einer Höhle <a href="Thermalquelle" title="Thermalquelle">Thermalquellen</a>, können sich Temperatur und Zusammensetzung der gelösten Stoffe deutlich von den Eigenschaften des eindringenden Oberflächenwassers unterscheiden.<sup id="cite_ref-Trimmel_h_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-Trimmel_h-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gase">Gase</h3></div>
<p>Im Normalfall entspricht die Zusammensetzung der Höhlenluft jener der Außenluft. Sie kann unter gewissen Voraussetzungen jedoch deutlich abweichen. In Gebieten mit vulkanischer Tätigkeit oder in Nähe von Erdöllagerstätten können in eine Höhle auch Klüfte einmünden, durch die dem Höhlenraum Gase zugeführt werden. Dies sind vor allem <a href="Kohlenstoffdioxid" title="Kohlenstoffdioxid">Kohlenstoffdioxid</a> und <a href="Schwefelwasserstoff" title="Schwefelwasserstoff">Schwefelwasserstoff</a>. Ein bekanntes Beispiel für erhöhten Kohlenstoffdioxidgehalt ist die <a href="Grotta_del_Cane" title="Grotta del Cane">Grotta del Cane</a>, in die aus Klüften im Kalk vulkanische Gase eingeblasen werden, die rund 77 % CO<sub>2</sub> enthalten.<sup id="cite_ref-Trimmel_i_22-0" class="reference"><a href="#cite_note-Trimmel_i-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Klima">Klima</h2></div>
<p>Obwohl Höhlenräume durch ihre Eingänge mit der Außenwelt in Verbindung stehen, bildet sich ein eigenes Mikroklima. Dieses ist im Wesentlichen durch folgende Merkmale gekennzeichnet: stark verminderte Temperaturschwankungen und eine deutliche Verzögerung im Jahresrhythmus; eine Luftschichtung, die jener in geschlossenen Räumen entspricht und eine hohe Luftfeuchtigkeit.<sup id="cite_ref-Mrkos_a_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-Mrkos_a-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Temperatur">Temperatur</h3></div>
<p>Infolge fehlender Sonneneinstrahlung wird die Temperatur in Höhlen vor allem von der des sie umschließenden Gesteins bestimmt und damit weitgehend konstant gehalten. Abgesehen von tief im Berge liegenden Teilen, wo bereits ein Einfluss der <a href="Erdw%C3%A4rme" class="mw-redirect" title="Erdwärme">Erdwärme</a> festgestellt werden kann, entspricht die Gesteinstemperatur der jeweiligen <a href="Jahresmitteltemperatur" title="Jahresmitteltemperatur">Jahresmitteltemperatur</a> an der Erdoberfläche. Daraus folgt, dass sich Veränderungen des Großklimas auch in Höhlen bemerkbar machen.<sup id="cite_ref-Mrkos_a_23-1" class="reference"><a href="#cite_note-Mrkos_a-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu den heißen Höhlen zählen Khaf Hamam im <a href="Dschabal_Hafit" title="Dschabal Hafit">Dschabal Hafit</a> mit 37 °C und Rhar es-Skhoun in Algerien mit 30 bis 33 °C. In der inzwischen wieder verschlossenen und mit Flüssigkeit erfüllten Höhle <i>Cueva de los Cristales</i> in <a href="Naica" title="Naica">Naica</a> wurden Lufttemperaturen von 60 °C gemessen. Kalte Höhlen sind häufiger und vor allem in der Arktis und in Gebirgen vertreten. Im Jochloch, das sich in 3470 m Höhe zum <a href="Jungfraujoch" title="Jungfraujoch">Jungfraujoch</a> öffnet, beträgt das Jahresmittel −5 °C.<sup id="cite_ref-Wenger_a_24-0" class="reference"><a href="#cite_note-Wenger_a-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Luftfeuchtigkeit">Luftfeuchtigkeit</h3></div>
<p>Das von der Oberfläche eindringende Wasser sorgt für eine permanente Feuchtigkeit des umschließenden Gesteins (bergfeucht). Dementsprechend liegt die <a href="Relative_Luftfeuchtigkeit" class="mw-redirect" title="Relative Luftfeuchtigkeit">relative Luftfeuchtigkeit</a> im Normalfall zwischen 95 und 100 %. Somit kann bereits eine geringe Temperaturschwankung zur <a href="%C3%9Cbers%C3%A4ttigung" title="Übersättigung">Übersättigung</a> und damit zur <a href="Kondensation" title="Kondensation">Kondensation</a> von Wasserdampf zu führen. Entströmt bei kalter Außenluft nahezu gesättigte Höhlenluft, kann es im Eingangsbereich zur Bildung von Luftmischungsnebel kommen.<sup id="cite_ref-Mrkos_c_25-0" class="reference"><a href="#cite_note-Mrkos_c-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wetterführung"><span id="Wetterf.C3.BChrung"></span>Wetterführung</h3></div>
<p>Die Art und Intensität der Wetterführung oder <a href="Bewetterung" title="Bewetterung">Bewetterung</a>, in Anlehnung an die Ausdrucksweise im Bergbau, werden wesentlich von dem Umstand beeinflusst, ob nur ein Höhleneingang besteht oder ob mehrere wetterwegsame Öffnungen vorhanden sind, wobei deren unterschiedliche Höhenlage oder Richtung die Luftzirkulation zusätzlich fördern. Es können zwei Grundtypen unterschieden werden.<sup id="cite_ref-Mrkos_a_23-2" class="reference"><a href="#cite_note-Mrkos_a-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Statische_Wetterführung"><span id="Statische_Wetterf.C3.BChrung"></span>Statische Wetterführung</h4></div>
<p>Statische Wetterführung findet bei Höhlen mit nur einem Eingang statt. Der Luftaustausch zwischen Höhle und Atmosphäre ist relativ schwach, da Ein- und Austritt der Luft gleichzeitig bei einem Eingang erfolgt. Ein nennenswerter Luftstrom kommt überhaupt nur dann zustande, wenn die in der Höhle lagernde Luft verdrängt werden kann. Dadurch können auch relativ kleine Höhlen bei vorwiegend vertikaler Erstreckung eine Temperatur aufweisen, die deutlich von der Jahresmitteltemperatur ihrer Umgebung abweicht, wobei je nach der Lage des Einganges zwei Gruppen unterschieden werden können.
</p><p>Vom Eingang aus absinkende Höhlen weisen eine Temperatur auf, die deutlich unter dem Jahresmittel liegt. Dies entsteht dadurch, dass in sie nur die spezifisch schwerere Kaltluft eindringen kann, mit der sowohl die Höhlenluft als auch das umschließende Gestein abgekühlt werden. Eine Luftbewegung findet daher hauptsächlich im Winter statt und sie ist umso stärker, je kälter es im Freien ist. Bei höheren Außentemperaturen, vor allem im Sommer, stagniert der Luftaustausch. Der Kaltluftsee in der Höhle bleibt ungestört und wird nur langsam durch das umgebende Gestein erwärmt. Bei Auftreten von Eis wird der Temperaturanstieg durch den zu dessen Schmelzen notwendigen Wärmeverbrauch zusätzlich verlangsamt. Diese Art von Höhle wird auch als „Eiskeller“ bezeichnet. Dort kann sich, auch bei geringerer Höhenlage, Eis das ganze Jahr über erhalten.<sup id="cite_ref-Mrkos_b_26-0" class="reference"><a href="#cite_note-Mrkos_b-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Aufsteigende Höhlenräume speichern die Wärme. Bei hoher Außentemperatur tritt die relativ kühle Höhlenluft an der Sohle des Einganges aus. An der Decke strömt Warmluft ein und das Höhleninnere erwärmt sich. Bei diesen Höhlen findet der Luftaustausch vor allem im Sommer statt. Hingegen kann die kalte, schwere Winterluft in solche als „Backofentypus“ bezeichnete Höhlen nicht eindringen. Deren Durchschnittstemperatur kann um mehr als 5 °C über der ihrer Umgebung liegen, im Winter ist der auf einem kleinen Bereich auftretende Temperaturunterschied besonders bemerkbar. Sie sind gute Überwinterungsplätze für Tiere, insbesondere für Insekten.<sup id="cite_ref-Mrkos_b_26-1" class="reference"><a href="#cite_note-Mrkos_b-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Dynamische_Wetterführung"><span id="Dynamische_Wetterf.C3.BChrung"></span>Dynamische Wetterführung</h4></div>
<p>Dynamische Wetterführung tritt bei Höhlen mit mindestens zwei Eingängen bzw. wetterwegsamen Öffnungen in verschiedener Geländelage auf. Da die meisten und vor allem größere oder verzweigte Höhlen mehrere Verbindungen mit der Außenwelt haben, ist die dynamische Wetterführung der häufigere Typus. Trotz starker Luftströmungen bleiben bei Betrachtung der gesamten Höhle stets die Gesetze der Luftschichtung in geschlossenen Räumen erhalten. Die kältesten Luftmassen befinden sich in den tiefsten, die wärmste, spezifisch leichteste Luft lagert in den höchsten Höhlenteilen. Allerdings ist der Luftaustausch bei dynamisch bewetterten Höhlen wesentlich intensiver als bei statischer Bewetterung. Charakteristisch ist dabei, dass der Luftstrom jeweils nur eine einheitliche Richtung einschlägt. Infolge der stärkeren Luftzirkulation ist der Einfluss der Außentemperatur auf die tagnahen Höhlenteile groß und nimmt erst allmählich zum Höhleninneren ab. Es werden zwei Phasen der dynamischen Bewetterung unterschieden, bei denen es zu einem Richtungswechsel der Luftströmung kommt.<sup id="cite_ref-Mrkos_b_26-2" class="reference"><a href="#cite_note-Mrkos_b-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Winterphase ist dadurch gekennzeichnet, dass die Höhlenluft an den unteren Höhleneingängen bergwärts strömt. Sie tritt dann ein, wenn die Außentemperatur niedriger ist als die in den Höhlenräumen. Die relativ wärmere Höhlenluft tritt bei den höchstliegenden wetterwegsamen Höhlenöffnungen aus. Der Umstand, dass der Temperaturabfall in der Luftschichtung von Höhle und Atmosphäre entgegengesetzt ist, verstärkt durch den <a href="Kamineffekt" title="Kamineffekt">Kamineffekt</a> die Intensität der Luftströmung. Die Sommerphase tritt ein, wenn die Außentemperatur an den Höhleneingängen höher ist als die der Höhlenluft. Der Luftzug in der Höhle ist in dieser Phase abwärts gerichtet, weil die relativ kalte und damit schwerere Höhlenluft durch die tiefliegenden Höhlenöffnungen abfließt. Die Umgebung solcher Kaltluftaustritte kann durch ein Mikroklima gekennzeichnet sein, das zu Krüppelwuchs bei den Pflanzen führt, im Extremfall können Frostböden entstehen.<sup id="cite_ref-Mrkos_b_26-3" class="reference"><a href="#cite_note-Mrkos_b-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fauna">Fauna</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="H%C3%B6hlentier" title="Höhlentier">Höhlentier</a></i></div>
<p>Höhlen stellen durch das völlige Fehlen von Licht (aphotisch) einen speziellen Lebensraum dar. Arten die während ihres gesamten Lebenszyklus keinen Kontakt zur Außenwelt haben, werden als <a href="Troglobiont" title="Troglobiont">Troglobionten</a> bezeichnet. Die auffälligsten Merkmale sind oft das Fehlen von <a href="Auge" title="Auge">Augen</a> (Anopthalmie) und der <a href="Pigment_(Biologie)" title="Pigment (Biologie)">Hautfärbung</a> (Depigmentierung). Die in der Nähe der Höhleneingänge lebenden Arten werden als troglophil, Höhlengäste als trogloxen bezeichnet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Flora">Flora</h2></div>
<p><a href="Autotrophie" title="Autotrophie">Photoautotrophe</a> Pflanzen können nur in der Eingangsregion oder im Umkreis von Beleuchtungskörpern, die im aphotischen Höhleninneren angebracht sind, vorkommen (<a href="Lampenflora" title="Lampenflora">Lampenflora</a>). Die in den Höhlen angetroffenen Pilze haben seltener eine parasitische, häufiger eine <a href="Saprophytisch" class="mw-redirect" title="Saprophytisch">saprophytische</a> Lebensweise. Ihre Nahrung stellen organische Stoffe dar, die größtenteils von außen her in die Höhle gelangt sind. Ausgedehnte, verzweigte <a href="Myzel" class="mw-redirect" title="Myzel">Myzelien</a> findet man am häufigsten in Schauhöhlen, in denen Holz zur Herstellung von Erschließungsanlagen verwendet wurde.<sup id="cite_ref-Trimmel_e_27-0" class="reference"><a href="#cite_note-Trimmel_e-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geographische_Verbreitung">Geographische Verbreitung</h2></div>
<p>Höhlen befinden sich auf allen Kontinenten, insbesondere in <a href="Karst" title="Karst">Karstgebieten</a>, die rund 15 % der Erdoberfläche bedecken. Durch die Löslichkeit des Gesteins bieten sie günstige Voraussetzungen für die Höhlenbildung. Sehr große Höhlen findet man vorwiegend in Regionen mit Kalksteinplateaus geringer Höhe, wie etwa die <i>Interior Low Plateaus</i> in den Bundesstaaten <a href="Tennessee" title="Tennessee">Tennessee</a> und <a href="Kentucky" title="Kentucky">Kentucky</a> mit der <i>Mammoth Cave</i> als längsten Höhle der Welt. Große Höhlen gibt es auch in den Gebirgen, dort jedoch eher an den Talflanken und in geringer Höhe. Das <a href="H%C3%B6llloch" class="mw-redirect" title="Höllloch">Höllloch</a> in der Zentralschweiz ist ein bekanntes Beispiel. Für eine Karstregion mit bekanntem Untergrund wird eine Ganglänge von mindestens 3 bis 5 km pro km² angenommen. Einen Extremfall bilden die ukrainischen Gipshöhlen in der <a href="Podolische_Platte" title="Podolische Platte">Podolischen Platte</a> mit 100 km Ganglänge pro km². Weltweit beträgt die Durchschnittsdichte der bekannten Gänge 0,1 km/km². Die Zahl der bisher entdeckten Höhlen und der erforschten Höhlenstrecken hängt stark von Dauer und Intensität der Höhlenforschung im jeweiligen Gebiet ab.<sup id="cite_ref-Wenger_b_28-0" class="reference"><a href="#cite_note-Wenger_b-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Längste_und_tiefste_Höhlen"><span id="L.C3.A4ngste_und_tiefste_H.C3.B6hlen"></span>Längste und tiefste Höhlen</h2></div>
<table class="wikitable centered sortable">
<caption>Längste Höhlen<sup id="cite_ref-QRSS1_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-QRSS1-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-QRSS2_29-0" class="reference"><a href="#cite_note-QRSS2-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Gulden2_30-0" class="reference"><a href="#cite_note-Gulden2-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</caption>
<tbody><tr>
<th>Rang</th>
<th>Name</th>
<th>Land, Gebiet</th>
<th>L
</th>
<th>V
</th></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">1</td>
<td><a href="Mammoth-Cave-Nationalpark" title="Mammoth-Cave-Nationalpark">Mammoth Cave</a></td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="Vereinigte_Staaten_von_Amerika" title="Vereinigte Staaten von Amerika"></a></span> <a href="Kentucky" title="Kentucky">Kentucky</a>, <a href="Edmonson_County" title="Edmonson County">Edmonson County</a>
</td>
<td style="text-align:right">685.581
</td>
<td style="text-align:right">124
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">2</td>
<td><a href="Sistema_Ox_Bel_Ha" title="Sistema Ox Bel Ha">Sistema Ox Bel Ha</a><sup>b</sup></td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="Mexiko" title="Mexiko"></a></span> <a href="Quintana_Roo_(Bundesstaat)" title="Quintana Roo (Bundesstaat)">Quintana Roo</a>, <a href="Municipio_Tulum" title="Municipio Tulum">Tulum</a>
</td>
<td style="text-align:right">496.804
</td>
<td style="text-align:right">188
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">3</td>
<td><a href="Shuanghedong" title="Shuanghedong">Shuanghedong</a></td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="Volksrepublik_China" title="Volksrepublik China"></a></span> <a href="Guizhou" title="Guizhou">Guizhou</a>, <a href="Suiyang_(Zunyi)" title="Suiyang (Zunyi)">Suiyang</a>
</td>
<td style="text-align:right">439.700
</td>
<td style="text-align:right">912
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">4</td>
<td><a href="Sistema_Sac_Actun" title="Sistema Sac Actun">Sistema Sac Actun</a><sup>a</sup></td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="Mexiko" title="Mexiko"></a></span> <a href="Quintana_Roo_(Bundesstaat)" title="Quintana Roo (Bundesstaat)">Quintana Roo</a>, <a href="Municipio_Tulum" title="Municipio Tulum">Tulum</a>
</td>
<td style="text-align:right">386.122
</td>
<td style="text-align:right">119
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">5</td>
<td><a href="Jewel_Cave_National_Monument" title="Jewel Cave National Monument">Jewel Cave</a></td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="Vereinigte_Staaten_von_Amerika" title="Vereinigte Staaten von Amerika"></a></span> <a href="South_Dakota" title="South Dakota">South Dakota</a>, <a href="Custer_County_(South_Dakota)" title="Custer County (South Dakota)">Custer County</a>
</td>
<td style="text-align:right">354.860
</td>
<td style="text-align:right">254
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">12</td>
<td><a href="H%C3%B6lloch" title="Hölloch">Hölloch</a></td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="Schweiz" title="Schweiz"></a></span> <a href="Kanton_Schwyz" title="Kanton Schwyz">Schwyz</a>, <a href="Muotatal" title="Muotatal">Muotatal</a>
</td>
<td style="text-align:right">212.526
</td>
<td style="text-align:right">1033
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">14</td>
<td><a href="Sch%C3%B6nberg-H%C3%B6hlensystem" title="Schönberg-Höhlensystem">Schönberg-Höhlensystem</a></td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="%C3%96sterreich" title="Österreich"></a></span> <a href="Steiermark" title="Steiermark">Steiermark</a>, <a href="Ober%C3%B6sterreich" title="Oberösterreich">Oberösterreich</a>
</td>
<td style="text-align:right">156.942
</td>
<td style="text-align:right">1061
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">247</td>
<td><a href="Riesending-Schachth%C3%B6hle" title="Riesending-Schachthöhle">Riesending-Schachthöhle</a></td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="Deutschland" title="Deutschland"></a></span> <a href="Bayern" title="Bayern">Bayern</a>, <a href="Bischofswiesen" title="Bischofswiesen">Bischofswiesen</a>
</td>
<td style="text-align:right">25.200
</td>
<td style="text-align:right">1149
</td></tr>
<tr class="sortbottom">
<td class="hintergrundfarbe5" colspan="5">
<p><b>L</b> Vermessungslänge [m]<br>
<b>V</b> Vertikalerstreckung [m]<br>
<sup>a</sup> Unterwasser 378,56 km, 51,7 m See, 7,51 km trocken<br>
<sup>b</sup> Unterwasser
</p>
</td></tr></tbody></table>
<table class="wikitable centered sortable">
<caption>Tiefste Höhlen<sup id="cite_ref-Gulden4_32-0" class="reference"><a href="#cite_note-Gulden4-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</caption>
<tbody><tr>
<th>Rang</th>
<th>Name</th>
<th>Land, Gebiet</th>
<th>L
</th>
<th>V
</th></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">1</td>
<td><a href="Werjowkina" title="Werjowkina">Werjowkina</a></td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="Georgien" title="Georgien"></a></span> <a href="Abchasien" title="Abchasien">Abchasien</a>, <a href="Arabika-Massiv" title="Arabika-Massiv">Arabika-Massiv</a>
</td>
<td style="text-align:right">12.700
</td>
<td style="text-align:right">2212
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">2</td>
<td><a href="Woronja-H%C3%B6hle" title="Woronja-Höhle">Woronja-Höhle</a></td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="Georgien" title="Georgien"></a></span> <a href="Abchasien" title="Abchasien">Abchasien</a>, <a href="Arabika-Massiv" title="Arabika-Massiv">Arabika-Massiv</a>
</td>
<td style="text-align:right">16.058
</td>
<td style="text-align:right">2199
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">3</td>
<td>Boybuloq</td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="Usbekistan" title="Usbekistan"></a></span> <a href="Provinz_Surxondaryo" class="mw-redirect" title="Provinz Surxondaryo">Surxondaryo</a>
</td>
<td style="text-align:right">25.000
</td>
<td style="text-align:right">2033
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">4</td>
<td>Sarma</td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="Georgien" title="Georgien"></a></span> <a href="Abchasien" title="Abchasien">Abchasien</a>, <a href="Rajon_Gagra" title="Rajon Gagra">Rajon Gagra</a>
</td>
<td style="text-align:right">6.370
</td>
<td style="text-align:right">1830
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">5</td>
<td>Illyuzia-Mezhonnogo-Snezhnaya</td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="Georgien" title="Georgien"></a></span> <a href="Abchasien" title="Abchasien">Abchasien</a>, <a href="Bsipi-Gebirge" title="Bsipi-Gebirge">Bsipi-Gebirge</a>
</td>
<td style="text-align:right">24.080
</td>
<td style="text-align:right">1760
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">7</td>
<td><a href="Lamprechtsofen" title="Lamprechtsofen">Lamprechtsofen</a></td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="%C3%96sterreich" title="Österreich"></a></span> <a href="Land_Salzburg" title="Land Salzburg">Salzburg</a>, Obsthurn
</td>
<td style="text-align:right">60.000
</td>
<td style="text-align:right">1727
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">26</td>
<td><a href="Siebenhengste-Hohgant-H%C3%B6hle" title="Siebenhengste-Hohgant-Höhle">Siebenhengste-Hohgant-Höhle</a></td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="Schweiz" title="Schweiz"></a></span> <a href="Kanton_Bern" title="Kanton Bern">Bern</a>, <a href="Habkern" title="Habkern">Habkern</a>
</td>
<td style="text-align:right">164.500
</td>
<td style="text-align:right">1340
</td></tr>
<tr>
<td class="hintergrundfarbe5" style="text-align:right">66</td>
<td><a href="Riesending-Schachth%C3%B6hle" title="Riesending-Schachthöhle">Riesending-Schachthöhle</a></td>
<td><span class="mw-default-size mw-image-border" typeof="mw:File"><a href="Deutschland" title="Deutschland"></a></span> <a href="Bayern" title="Bayern">Bayern</a>, <a href="Bischofswiesen" title="Bischofswiesen">Bischofswiesen</a>
</td>
<td style="text-align:right">25.200
</td>
<td style="text-align:right">1149
</td></tr>
<tr class="sortbottom">
<td class="hintergrundfarbe5" colspan="5">
<p><b>L</b> Vermessungslänge [m]<br>
<b>V</b> Vertikalerstreckung [m]
</p>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nutzung_und_Erforschung">Nutzung und Erforschung</h2></div>
<p>Höhlen dienten manchmal auch dem dauerhaften Aufenthalt von Menschen, z. B. als Wohnstätte (<a href="Wohnh%C3%B6hle" title="Wohnhöhle">Wohnhöhle</a>). Entsprechende Spuren fand man in der <a href="Stef%C3%A1nshellir" class="mw-redirect" title="Stefánshellir">Stefánshellir</a> in Island. In Südeuropa und anderen wärmeren Ländern gab und gibt es Menschen, die in künstlichen Wohnhöhlen leben, etwa in Griechenland (z. B. <a href="Meteora" title="Meteora">Metéora-Klöster</a>, <a href="Matala" title="Matala">Mátala</a>) und Jordanien (<a href="Petra_(Jordanien)" title="Petra (Jordanien)">Petra</a>).
</p><p>Natürliche Höhlen wurden zudem von vorzeitlichen Menschen aufgesucht, die sie als Kultstätte nutzten und ggf. auch als solche gestalteten (<a href="H%C3%B6hlenmalerei" title="Höhlenmalerei">Höhlenmalerei</a>, <a href="Petroglyphen" class="mw-redirect" title="Petroglyphen">Petroglyphen</a>). Höhlen sind häufige Fundstellen für gut erhaltene <a href="H%C3%B6hlenfund" title="Höhlenfund">Höhlenfunde</a> aus der <a href="Steinzeit" title="Steinzeit">Steinzeit</a> und damit von großer Bedeutung für die <a href="Arch%C3%A4ologie" title="Archäologie">archäologische</a> Forschung. Ganze Höhlengruppen wurden in diesem Sinne zusammengefasst, etwa die <a href="H%C3%B6hlen_der_%C3%A4ltesten_Eiszeitkunst" class="mw-redirect" title="Höhlen der ältesten Eiszeitkunst">Höhlen der ältesten Eiszeitkunst</a> auf der <a href="Schw%C3%A4bische_Alb" title="Schwäbische Alb">Schwäbischen Alb</a>. Ein aktuelles Beispiel für eine archäologisch aktiv erforschte Höhle ist die <a href="Bl%C3%A4tterh%C3%B6hle" title="Blätterhöhle">Blätterhöhle</a> in Hagen. Höhlenfunde dienen auch der Erforschung von Fauna und Flora sowie als <a href="Klimaarchiv" title="Klimaarchiv">Klimaarchiv</a>, in dem neben <a href="Tropfstein" title="Tropfstein">Tropfsteinen</a> auch Gangformen und <a href="Sedimente_und_Sedimentgesteine" title="Sedimente und Sedimentgesteine">Sedimentablagerungen</a> Aufschluss über die Klimaentwicklung geben können.
</p><p>Heute ist auch die touristische Nutzung in Form von <a href="Schauh%C3%B6hle" title="Schauhöhle">Schauhöhlen</a> von Bedeutung. Schon das strecken- und zeitweise Ausleuchten mit künstlichem Licht lässt beginnend an den Stellen hoher <a href="Beleuchtungsst%C3%A4rke" title="Beleuchtungsstärke">Beleuchtungsstärke</a>, sichtbar am Ergrünen, Vegetation mit Chlorophyll, etwa die sich durch feine Sporen verbreitende Moose aufkeimen.
</p><p>Weniger erwünscht ist die Nutzung als <a href="Steinbruch" title="Steinbruch">Steinbruch</a>, insbesondere für den Zweck des Abbaus von Tropfsteinen zum Verkauf an Steinsammler oder die Schmuckherstellung. So wurden in weiten Gegenden der Dritten Welt Höhlen, die der Wissenschaft oft noch unbekannt sind, komplett leergeräumt. Ein anderes Abbauprodukt aus Höhlen ist <a href="Fledermausguano" title="Fledermausguano">Fledermausguano</a>.
</p><p>Umstritten ist die Nutzung von Höhlen beim <a href="H%C3%B6hlenwandern" title="Höhlenwandern">Höhlenwandern</a>.
</p><p>Die Erforschung von Höhlen bezeichnet man als Höhlenforschung oder <a href="Spel%C3%A4ologie" title="Speläologie">Speläologie</a>. Sie wird in aller Regel von ehrenamtlich tätigen Höhlenforschern vorgenommen, die ihre Ergebnisse in <i><a href="H%C3%B6hlenkataster" title="Höhlenkataster">Höhlenkatastern</a></i> sammeln.
</p><p>Bei allen Nutzungsformen bestehen erhebliche Konflikte zwischen der wirtschaftlichen Nutzung und den Interessen des <a href="H%C3%B6hlenschutz" title="Höhlenschutz">Höhlenschutzes</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Höhle_als_Motiv"><span id="H.C3.B6hle_als_Motiv"></span>Höhle als Motiv</h2></div>
<p>Häufig tauchen Höhlen als Motiv in <a href="Mythos" title="Mythos">Mythen</a>, <a href="Tr%C3%A4umen" class="mw-redirect" title="Träumen">Träumen</a> oder <a href="M%C3%A4rchen" title="Märchen">Märchen</a> auf. Nach der <a href="Analytische_Psychologie" title="Analytische Psychologie">analytischen Psychologie</a> in der Tradition <a href="Carl_Gustav_Jung" title="Carl Gustav Jung">Carl Gustav Jungs</a> handelt es sich hierbei um eine besondere Ausprägung des <a href="Mutterarchetyp" title="Mutterarchetyp">Mutterarchetyps</a>.
</p><p>Im <a href="H%C3%B6hlengleichnis" title="Höhlengleichnis">Höhlengleichnis</a> des griechischen Philosophen <a href="Platon" title="Platon">Platon</a> wird das Leben in der sinnlich wahrnehmbaren Welt mit dem Leben von Menschen verglichen, die in einer Höhle leben und so angebunden und fixiert sind, dass sie nur Schatten an der Höhlenwand erkennen können und diese für die Realität halten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Höhle_als_Ort_für_Musik"><span id="H.C3.B6hle_als_Ort_f.C3.BCr_Musik"></span>Höhle als Ort für Musik</h2></div>
<p>Höhlen werden zunehmend für musikalische Zwecke genutzt, weil sich dort eine oft sonderbare und <a href="Mystischer_Akkord" title="Mystischer Akkord">mystische</a> <a href="Akustik" title="Akustik">Akustik</a> einstellt, die von Musikern geschätzt wird. Diese wird durch komplexe <a href="Diffusor_(Akustik)" title="Diffusor (Akustik)">Diffusion</a> erzeugt, wobei Wellen in unterschiedlichen Richtungen in einer Weise gestreut werden, die in rechteckigen Räumen unbekannt ist.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Beispiel aus Deutschland ist die <a href="Balver_H%C3%B6hle" title="Balver Höhle">Balver Höhle</a> im <a href="Sauerland" title="Sauerland">Sauerland</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonstiges">Sonstiges</h2></div>
<p>500 Tage lebte die Spanierin Beatriz Flamini isoliert in einer Höhle, womit sie vermutlich einen neuen <a href="Weltrekord" title="Weltrekord">Weltrekord</a> aufgestellt hat. Im Jahr 2007 hat die Italienerin Christine Lanzoni 269 Tage in einer Höhle verbracht.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Während des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkriegs</a> versteckten sich mehrere jüdische Familien bis zu 511 Tage in ukrainischen Höhlen.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Dokumentarfilm <i><a href="No_Place_On_Earth" class="mw-redirect" title="No Place On Earth">No Place On Earth</a></i> berichtet von den Forschungen und den Erlebnissen der Beteiligten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Grotte" title="Grotte">Grotte</a></li>
<li><a href="Kaverne" title="Kaverne">Kaverne</a></li>
<li><a href="Liste_von_H%C3%B6hlen" title="Liste von Höhlen">Liste von Höhlen</a></li>
<li><a href="Liste_der_Schauh%C3%B6hlen_in_Deutschland" title="Liste der Schauhöhlen in Deutschland">Liste der Schauhöhlen in Deutschland</a></li>
<li><a href="Verband_der_deutschen_H%C3%B6hlen-_und_Karstforscher" title="Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher">Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Filme">Filme</h2></div>
<ul><li><i><a href="Planet_Erde" title="Planet Erde">Planet Erde</a>. Höhlenwelten.</i> Großbritannien, Dokumentation, 45 Min. Ein Film von <a href="Alastair_Fothergill" title="Alastair Fothergill">Alastair Fothergill</a>, Produktion: <a href="BBC" class="mw-redirect" title="BBC">BBC</a>, 2006 (<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070927202809/http://www.daserste.de/planeterde/folge.asp?folge=5&image.x=13&image.y=10">Inhaltsangabe</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) der <a href="ARD" title="ARD">ARD</a>)</li>
<li><i>Höhlen – Welt ohne Sonne</i>, <i>Wunder der Erde</i> und weitere Filme von <a href="Ernst_Waldemar_Bauer" title="Ernst Waldemar Bauer">Ernst Waldemar Bauer</a></li>
<li><i><a href="Quarks_%26_Co" class="mw-redirect" title="Quarks & Co">Quarks & Co</a>. Rätselhafte Höhlen – wie wir die Welt unter unseren Füßen entdecken.</i> 46 min, 12. März 2019, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-raetselhafte-hoehlen--wie-wir-die-welt-unter-unseren-fuessen-entdecken-100.html">Stream & Download</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Periodika">Periodika</h2></div>
<ul><li><a href="Die_H%C3%B6hle_%E2%80%93_Zeitschrift_f%C3%BCr_Karst-_und_H%C3%B6hlenkunde" title="Die Höhle – Zeitschrift für Karst- und Höhlenkunde">Die Höhle</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
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<li>Heinrich Mrkos: <cite style="font-style:italic">Das Höhlenklima</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Veröffentlichungen aus dem Naturhistorischen Museum Neue Folge</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>017</span>. Wien 1979, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>40–46</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zobodat.at/pdf/VNHM_NF_017_0040-0046.pdf">zobodat.at</a> [PDF; <span style="white-space:nowrap">3,3<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>MB</span>; abgerufen am 21. September 2021]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:H%C3%B6hle&rft.atitle=Das+H%C3%B6hlenklima&rft.au=Heinrich+Mrkos&rft.btitle=Ver%C3%B6ffentlichungen+aus+dem+Naturhistorischen+Museum+Neue+Folge&rft.date=1979&rft.genre=book&rft.pages=40-46&rft.place=Wien&rft.volume=017" style="display:none"> </span></li>
<li>Rémy Wenger (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Höhlen. Welt ohne Licht</cite>. BLV, München 2007, ISBN 978-3-8354-0298-0.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:H%C3%B6hle&rft.btitle=H%C3%B6hlen.+Welt+ohne+Licht&rft.date=2007&rft.genre=book&rft.isbn=9783835402980&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=BLV" style="display:none"> </span></li></ul>
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<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/H%C3%B6hle" class="extiw external" title="wikt:Höhle">Wiktionary: Höhle</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Cave?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Höhle</a></span></b> – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/H%C3%B6hle" class="extiw external" title="s:Höhle">Wikisource: Höhle</a></b> – Quellen und Volltexte</div>
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<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hoehle.org/">Verband der Österreichischen Höhlenforscher</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.vdhk.de/">Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://speleo.ch/joomla/index.php/de/">Schweizer Gesellschaft für Höhlenforschung</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://arge-grabenstetten.de/forschung/liste-der-langsten-und-tiefsten-hohlen-deutschlands/">Liste der längsten und tiefsten Höhlen Deutschlands</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://hoehle.org/laengste-tiefste">Liste der längsten und tiefsten Höhlen Österreichs</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://sgharchiv.ogh.ch:8090/de/podium">Liste der längsten und tiefsten Höhlen der Schweiz</a></li></ul>
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.tauchsport.de%2Fartikel%2F2007%2F0004_tauchen_sac_actun_unterwasser_hoelensystem.html">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">21. Oktober 2021</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 14. Juni 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AH%C3%B6hle&rft.title=Sac+Actun+%E2%80%93+gr%C3%B6%C3%9Ftest+Unterwasserh%C3%B6hlensystem+der+Welt+von+Deutschem+entdeckt&rft.description=Sac+Actun+%E2%80%93+gr%C3%B6%C3%9Ftest+Unterwasserh%C3%B6hlensystem+der+Welt+von+Deutschem+entdeckt&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20211021105222%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.tauchsport.de%2Fartikel%2F2007%2F0004_tauchen_sac_actun_unterwasser_hoelensystem.html&rft.date=2007-04-05&rft.source=http://www.tauchsport.de/artikel/2007/0004_tauchen_sac_actun_unterwasser_hoelensystem.html"> </span></span>
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<li id="cite_note-Belay_2021-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Belay_2021_12-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Dershaye Belay, Asfawossen Asrat: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">GIS-Based Susceptibility Mapping of the Fentale–Metehara Blisters and Blister Caves in the Main Ethiopian Rift: Implications for Their Conservation</cite>. In: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Geoheritage</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>13</span>, 2021, 15, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1007/s12371-021-00538-y">10.1007/s12371-021-00538-y</a></span> (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:H%C3%B6hle&rft.atitle=GIS-Based+Susceptibility+Mapping+of+the+Fentale-Metehara+Blisters+and+Blister+Caves+in+the+Main+Ethiopian+Rift%3A+Implications+for+Their+Conservation&rft.au=Dershaye+Belay%2C+Asfawossen+Asrat&rft.date=2021&rft.doi=10.1007%2Fs12371-021-00538-y&rft.genre=journal&rft.jtitle=Geoheritage&rft.volume=13" style="display:none"> </span></span>
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